Sitzung der Schülerruderer in Mainz

Anfang November fand die gemeinsame Sitzung des Referates Schul- und Schülerrudern der Deutschen Ruderjugend (DRJ) und des Bundes Deutscher Schülerruderer (BDSR) im Bootshaus des Mainzer Ruder-Vereins (MRV) statt. Der Leiter des Referates Achim Eckmann und der Vorsitzende des BDSR Peter Tholl sind sich einig, dass es gut für die Weiterentwicklung des Schulruderns in Deutschland ist, wenn die Kräfte gebündelt werden und die Diskussion über die wichtigen Schlüsselthemen in einem gemeinsamen Forum stattfindet.

Im Mittelpunkt dieser Sitzung standen die Finalveranstaltungen der Schülerruderer in Berlin. Nach ausgiebigen Diskussionen kam es zu folgenden Beschlüssen. Der in diesem Jahr überaus erfolgreich verlaufene Schüler/innen-Achter-Cup soll auch in Zukunft weiterhin im Rahmen des Bundesfinales „JtfO“ in Berlin durchgeführt werden. Aufgrund der großen Akzeptanz beim Achter-Cup kann diese Bootsklasse aus dem Programm von „JtfO“ gestrichen werden. Dafür soll in der Wettkampfklasse III ein Gig-Doppelvierer sowohl bei den Mädchen als auch bei den Jungen eingeführt werden. Dadurch wird mehr Gendergerechtigkeit hergestellt und das Programm der jüngeren Wettkampfklasse gestärkt. Die Umsetzung dieser Empfehlung erfordert noch die Zustimmung der Vorstände von DRJ und Deutscher Schulsportstiftung.

Neben diesen Themen fanden ein reger Informationsaustausch und Diskussionen zwischen den Vertretern der Bundesländer zur Agenda 2020 der DRJ, Ausbildung von Ruderlehrern, Kooperation Schule und Ruderverein, Sicherheit im Schulrudern und Ruderwanderfahrten mit Schülern statt.

Ein großer Dank geht an Ira Loch und Karin Morbach vom MRV, die die Sitzung so perfekt

Yannic Sack • 9. November 2017


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