Wanderruderstatistik 2013

Im Magazin RUDERSPORT (8/2014, S. 40-57) ist Teil 4 der Wanderruderstatistik 2013 des Deutschen Ruderverbandes erschienen. In der Gruppe der Schülerrudervereine tauchen bei den Mannschaftskilometern unter den ersten 15 Schulen zehn SRVN-Mitglieder auf.

1. Gymnasium Carolinum Osnabrück (35233 km), 2. Ratsgymnasium Osnabrück (22542 km), 3. Max-Planck-Gymnasium Dortmund (11400 km), 4. Pädagogium Bad Godesberg (10395 km), 5. Albert-Schweitzer-Schule Nienburg (8579 km), 6. Angelaschule Osnabrück (6129 km), 7. Ernestinum Rinteln (6066 km), 8. Humboldtschule Hannover (4809 km), 9. Greselius-Gymnasium Bramsche (4560 km), 10. Ernst-Kalkuhl-Gymnasium Bonn (3677 km), 11. Adolfinum Bückeburg (3580 km), 12. Bismarckschule Hannover (2850 km), 13. Helmholtz-Gymnasium Essen (2375 km), 14. Leibniz-Gymnasium Bad Schwartau (1860 km) und 15. Gymnasium Hankensbüttel (1528 km).

Verabschiedung von Regierungsdirektorin Weber

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Verabschiedung von Frau Weber: 2. Vorsitzender Bernhard Kreipe, Regierungsdirektorin Helga Weber, Vorsitzender Peter Tholl und Ehrenvorsitzender Werner Niemeyer

In Gegenwart der Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Regatta des Schüler-Ruder-Verbandes auf dem Maschsee in Hannover am 20.7.2014 verabschiedete Vorsitzender Peter Tholl Regierungsdirektorin Helga Weber. Sie trat 2009 die Nachfolge von Liesel Westermann-Krieg an.

Frau Weber war im Kultusministerium zuständig für den Schulsport und hat sich während ihrer Dienstzeit tatkräftig für die Schulruderer und für den Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ eingesetzt. Sie organisierte regelmäßig beim Bundesfinale in Berlin den Empfang in der niedersächsischen Landesvertretung. Peter Tholl bedankte sich mit einem abgebrochenen Skull bei Frau Weber und sprach eine Einladung zum Festakt zum 50-jährigen Bestehen des SRVN im Januar 2015 in Nienburg aus.

Landesentscheid „Jugend trainiert für Olympia“ in Niedersachsen

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Zu den Finalrennen am Montag erschien Sascha Bremsteller von der Landesschulbehörde Hannover. Er zeigte sich beeindruckt von der perfekten Organisation und der guten Stimmung. Das Foto zeigt ihn zusammen mit Regattaleiter Werner Niemeyer

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Das Achterrennen ca. 150 Meter vor dem Ziel mit den drei führenden Booten aus Osnabrück: Deutlich vorne liegt das Ratsgymnasium, gefolgt von der Angelaschule und dem Carolinum

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Erstmals beim Landesentscheid dabei waren das Gymnasium Bad Essen sowie die Wilhelm-Staehle-Schule Neuenhaus. Von links: Regierungsdirektorin Helga Weber, Sonja Bicker (Bad Essen), Jörg Redenius-Heber und Tim Battling (beide Neuenhaus)

Am 20. und 21.7.2014 fand auf dem Maschsee in Hannover der Landesentscheid des Wettbewerbs der Schulen „Jugend trainiert für Olympia“ im Rudern statt. Es hatten 16 Schulen gemeldet, die in den fünfzehn Rennen 721 Roll- bzw. Steuersitze besetzten.
Es begann am Sonntag mit der Verbandsregatta. Am späten Nachmittag des ersten Tages wurde das mit Spannung erwartete Achterrennen gestartet. Vier Boote lagen am Start und es gewann mit einem klaren Start-Ziel-Sieg das favorisierte Boot vom Ratsgymnasium.
Am Montagvormittag standen zunächst die Vorläufe auf dem Programm, nachmittags wurden dann die Finals in den verbleibenden 14 Rennen ausgetragen. Erfolgreichste Schule war das Ratsgymnasium Osnabrück (4 erste, 3 zweite und 3 dritte Plätze), gefolgt vom Greselius-Gymnasium Bramsche (3/ 1 / 1) und der Humboldtschule Hannover (2/ 3 /1). Beim Bundesfinale in Berlin wird Niedersachsen durch sechs Schulen vertreten sein:
Mädchen WKIII Doppelvierer: Gymnasium Bersenbrück
Jungen WKIII Doppelvierer: Humboldtschule Hannover
Mädchen WKII Doppelvierer: Humboldtschule Hannover
Mädchen WKII Gig-Doppelvierer: Greselius-Gymnasium Bramsche
Jungen WKII Doppelvierer: Grotefend Gymnasium Hannoversch Münden
Jungen WKII Gig-Doppelvierer: Humboldtschule Hannover
Jungen WKII Gig-Vierer: Gymnasium Carolinum Osnabrück
Jungen WKII Achter: Ratsgymnasium Osnabrück

Die SRVN-Vorstandsmitglieder Philipp Kürschner und Bernhard Kreipe sorgen gemeinsam mit zahlreichen Helfern für den reibungslosen Ablauf der Veranstaltung.

Die SRVN-Vorstandsmitglieder Philipp Kürschner und Bernhard Kreipe sorgen gemeinsam mit zahlreichen Helfern für den reibungslosen Ablauf der Veranstaltung.

Am 20./21.7.2014 findet auf dem Maschsee in Hannover der Landesentscheid des Wettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ im Rudern statt. Ausgerichtet wird die Meisterschaft vom Schüler-Ruder-Verband Niedersachsen (SRVN).

Schülerinnen und Schüler von 16 Schulen werden 721 Roll- bzw. Steuersitze besetzen. Damit haben die Teilnehmerzahlen gegenüber dem Vorjahr deutlich zugenommen. Die meisten Meldungen gibt es im Gig-Doppelvierer der Jahrgänge 2000 und jünger mit 33 Booten. Höhepunkt wird sicherlich das Achterrennen am Sonntag um 18.15 Uhr sein, zu dem sechs Achter gemeldet sind. Den Auftakt der Veranstaltung bildet am Sonntag eine Schülerregatta.

Die Zukunft von JtfO und JtfP ist gesichert!

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat in seiner Bereinigungssitzung am 5.6.2014 die Zukunft der Wettbewerbe JtfO und JtfP gesichert. Er hat dafür gesorgt, dass auch in Zukunft die Fördermittel in Höhe von 700000 € gezahlt werden.
Vielen Dank an alle Schüler, Eltern, Ehemalige, Lehrer und Freunde des Schulsports, die bei der Open Petition unterschrieben haben und auch für die Unterschrift bei Dritten geworben haben. Viele haben auch Kommentare geschrieben, die wissenschaftlich ausgewertet werden sollen. Insgesamt haben über 17500 Personen unterschrieben. Vielen Dank.
Mehrere Bundestagsabgeordnete haben sich in ihren Fraktionen maßgeblich für die Fortsetzung der Förderung eingesetzt. Vielen Dank.
Die niedersächsische Kultusministerin Frauke Heiligenstadt hat im Bundesrat für den Erhalt des Wettbewerbs geworben. Vielen Dank.
Alle Freunde des Schulsports sind begeistert, dass dieser seit 1969 bestehende Wettbewerb fortgesetzt wird.

Rudern für Sportreferendare

Kürzlich trafen sich die aktuell 8 Sportreferendare des Studienseminars Uelzen mit ihrem Fachleiter Finno Goroncy zu einer nicht ganz alltäglichen Seminarveranstaltung am Bootshaus des RVG Hankensbüttel. „Rudern“, speziell „Schulrudern“ war Thema der im Abstand von ein bis zwei Jahren durchgeführten, nunmehr dritten Tagesveranstaltung unter Leitung von Thomas Krummel, Lehrer am Gymnasium in Hankensbüttel.

Viele der jungen Kolleginnen und Kollegen hatten vorher noch nie Kontakt zu unserem schönen Sport. Umso interessierter folgten sie dem Programm. Die Veranstaltung begann mit einem Theorieteil (derweil draußen die Sonne noch die Wolken vertreiben musste). Themen wie „Geschichte des Ruderns“, „Struktur von Verbänden und (Schulruder-)vereinen“, „Bootsarten“, „Ausbildungskonzept eines SRV“ wurden ebenso behandelt wie die Teilnahme an Regatten und Wanderfahrten. Insbesondere bei letzterem Punkt ging es weniger darum, genaue Organisationsabläufe vorzustellen als mit vielen Bildern Eindrücke vom Leben in einem Schulruderverein und den vielfältigen Möglichkeiten erzieherischer Einflussnahme auf die Jugendlichen zu vermitteln.

Nach so viel Theorie brannte die Gruppe nun auf die Praxis. Dank der Hilfe von zwei älteren Schülern des RVGH (bekanntlich sind diese ja eine wesentliche Stütze des Funktionierens eines SRV) konnten unter kompetenter Anleitung erste Erfahrungen auf dem Wasser gesammelt werden. In anschließenden Gesprächen wurden diese ausgetauscht. Dabei bot sich auch Gelegenheit, das wichtige Thema „Sicherheit auf dem Wasser“ intensiv zu besprechen.

Nach dem Mittagessen zog es die Gruppe wieder auf’s Wasser, um bei einigen weiteren Kilometern das Gelernte zu vertiefen.

Es bleibt zu hoffen, dass der Eine oder die Andere des Sportlehrernachwuchses motiviert worden ist, sich für das Schulrudern zu interessieren (auch unter dem Aspekt, dem persönlichen Ausbildungsweg einen besonderen Farbtupfer aufsetzen zu können) und vielleicht sich sogar im weiteren Berufsleben um eine der vielen SRV/SRR im Bereich des SRVN zu engagieren.

Thomas Krummel

Kürzungen beim Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“

Berlin JtfO 2012 1Die Bundesregierung plant, die Mittel für das Bundesfinale 2014 zu halbieren und danach zu streichen. Dies ist eine Bedrohung für den Wettbewerb. Weitere Informationen zu diesem Thema gibt es auf der Seite der „Open Petition“ (Link siehe unten). Beachtet dazu auch den bemerkenswerten Kommentar von Stephan Dieckbreder (Ruderer und mehrmaliger Teilnehmer am Bundesfinale in Berlin).
Bitte unterschreibt auf der Seite der „Open Petition“ und setzt Euch für den Erhalt des Wettbewerbs ein. Informiert bitte auch Freunde und Interessenten.

Hier ist der Link für die Seite: https://www.openpetition.de/petition/online/kampf-um-den-erhalt-der-bundesinitiative-jugend-trainiert-fuer-olympia

SRVN gratuliert dem Hessischen Schüler-Ruder-Verband

Wolfgang Knierim, Heinz Freund, Helmut Simmshäuser und Dr. Thomas Woznik.

Wolfgang Knierim, Heinz Freund, Helmut Simmshäuser und Dr. Thomas Woznik.

Mit einem würdigen Festakt im Bootshaus des RV Kurhessen-Cassel am 26.4.2014 feierte der Schülerruderverband Hessen das 50-jährige Bestehen.
Den Festvortrag hielt unser Ehrenvorsitzender Werner Niemeyer. Er referierte über die pädagogischen Aspekte des Schülerruderns. Die Grüße aus Niedersachsen überbrachte Vorsitzender Peter Tholl.
Anlässlich des Jubiläums ist eine gelungene Festschrift erschienen, die man beim Ehrenvorsitzenden Wolfgang Knierim anfordern kann.

Gunther Sack, Harro Lehmann, Thomas Sielenkämper, Peter Tholl und Werner Niemeyer.

Gunther Sack, Harro Lehmann, Thomas Sielenkämper, Peter Tholl und Werner Niemeyer.

2. gemeinsames Symposium von LRVN und SRVN in Hannover

Der Landesruderverband Niedersachsen und der Schülerruderverband Niedersachsen haben am 25.01.14 das 2. gemeinsame Symposium in Hannover veranstaltet.

Mit 180 Teilnehmern konnte die 2. Auflage nochmal 50 Teilnehmer mehr nach Hannover bewegen als die 1. Auflage vor zwei Jahren in Osnabrück. Die Veranstaltung richtete sich an die Trainer und Ausbilder von LRVN und SRVN, aber auch an einige BFDler und FSJler aus Niedersachsen, die in der Sportart Rudern ihren Dienst ausüben.

Peter Tholl, Vorsitzendender des SRVN und Protektor der Ruderriege Carolinum Osnabrück, und Reinhard Krüger, Vorsitzender des Landesruderverband Niedersachsen begrüßten die Symposiumsteilnehmer in diesem Jahr in der Humboldtschule Hannover, immerhin Partnerschule des Leistungssports und Teil des Sportinternats Niedersachsen.

Gunther Sack und Anke Linke, beide Lehrer an der Humboldtschule und dort Leiter des Rudervereins der Humboldtschule, konnten den zahlreichen Teilnehmern aus ganz Niedersachsen sowie dem angrenzenden Minden mit der neuerbauten Mensa sowie genügend großen Klassenräumen und einer Sporthalle hervorragende Tagungsbedingungen bieten. Zudem hatten sie mehrere Eltern der rudernden Schüler mobilisiert, die sich um die Verpflegung der Gäste sorgten.

Die Teilnehmer konnten dabei aus vier Themen wählen, die vormittags mit einem eher theoretischen und nachmittags mit einem eher praktischen Teil bearbeitet wurden.

Die meisten Meldungen hatte dabei das Thema „Rudertechnik“, das von den niedersächsischen Landestrainern Klaus Scheerschmidt und Steffen Oldewurtel in zwei Gruppen bearbeitet wurde.

Aber auch das Thema „Sicherheit auf dem Wasser“ hatte über 40 Anmeldungen und wurde von Peter Tholl sehr anschaulich und tiefgreifend bearbeitet. Die Teilnahme an diesem Thema bedeutet gleichzeitig die Erlangung des ersten Teils eines Steuermannspatentes. Den zweiten Teil werden die Teilnehmer in ihren Regionen erwerben.

Mit der Wiederholung dieses Themas nach 2012 unterstreichen LRVN und SRVN die Wichtigkeit dieses Themas und stellen sich ihrer Verantwortung für sicheres Rudern in Niedersachsen.

Jan Jedamski, Stützpunkttrainer in Hameln, referierte über das Thema „Trainingsplanung“. Auch hier lagen knapp 40 Anmeldungen vor. Am Vormittag wurden zunächst Grundlagen und Trainingsmittel vorgestellt, am Nachmittag durften die Teilnehmer mit diesem Wissen eigene Trainingspläne für vorgegebene Gruppen erstellen.

Das vierte Thema war durch die Ausschreibung auf 20 Teilnehmer begrenzt. Stephan Bischoff bearbeitete mit den Mitgliedern seiner Gruppe „Krafttraining – Olympische Hebetechniken“ den breiten Bereich eines -teilweise unbekannten- Themas, das im Deutschen Ruderverband eine immer größere Bedeutung erlangt hat. Er ging dabei zunächst auf die Erwärmung ein, zeigte dann technische Vorübungen, die auch mit Kindern durchgeführt werden können, ehe es in die eigentlichen Techniken ging.

Zum Ende der Hauptveranstaltung trafen sich alle Teilnehmer noch einmal in der Mensa der Humboldtschule. Die Referenten erzählten kurz, wie die Themen bearbeitet wurden, wo sich interessante Fragestellungen ergeben haben und zu welchem Ergebnis die Gruppe gekommen sei.

Für Teilnehmer, die ihre Lizenz verlängern wollten, bot das Symposium ein fünftes Thema an. Im Thema „Der Ruderergometer als Trainingsmittel“ wurde von Tobias Rahenkamp, Landestrainer in Niedersachsen, ein kurzer Überblick über die verschiedenen Einsatzbereiche eines Ruderergometers gegeben. Klassisches Ausdauertraining mit neuen Elementen, Krafttraining, Einsatz im Techniktraining, Wettkampf- und Testgerät oder Teamrowing waren Themen dieses Vortrages.

 

Mit der 2. Auflage und einer neuen Rekordbeteiligung von 180 Teilnehmern haben LRVN und SRVN bewiesen, dass sie mit der Ausschreibung genau die Bedürfnisse von „Ruderniedersachsen“ getroffen haben. Mit den Basisthemen „Rudertechnik“ und „Trainingsplanung“ konnte Basiswissen zahlreich vermittelt werden, mit „Sicherheit auf dem Wasser“ haben sich beide Verbände ihrer Verantwortung gestellt und diese an Multiplikatoren in den Vereinen und Ruderriegen weitergegeben. Mit „Krafttraining“ konnten Nachwuchstrainer in einem Bereich geschult werden, der im Nachwuchstraining des Deutschen Ruderverbands eine immer wichtigere Rolle einnimmt.

Das Symposium in Hannover zeigt wieder einmal, wie gut der Landesruderverband Niedersachsen und der Schülerruderverband Niedersachsen zusammenarbeiten und so wurde gleich für 2016 das 3. gemeinsame Symposium in Oldenburg geplant.

Tobias Rahenkamp