Jugendrudertag in Hannover

Am 25./26.10.2014 fand in Hannover der 21. Jugendrudertag des Deutschen Ruderjugend (DRJ) statt.
Für die Vertreter der Schulen begann es mit einer Sitzung des Referates Schülerrudern unter der Leitung des Vorsitzenden der DRJ Moritz Petri. Der vor zwei Jahren in Berlin gewählte Referatsleiter Franz-Ludwig Esser aus Münstermaifeld hatte Anfang Oktober sein Amt niedergelegt. In der Sitzung ging es insbesondere um die strukturelle Arbeit des Referates und um die Wahrnehmung des Schülerruderns durch die Rudervereine und durch die Funktionäre der Ruderjugend und des Ruderverbandes. Nach einer sehr offenen und emotionalen Diskussion waren sich alle Anwesenden einig, dass die konstruktive Zusammenarbeit „auf Augenhöhe“ einen Beitrag dazu leisten kann, dass die durch den demografischen Wandel bedingten Nachwuchsprobleme in vielen Rudervereinen durch die Schülerruderer gemindert werden können. Zum neuen Referatsleiter wurde abschließend einstimmig Achim Eckmann vom Hamburger Schüler-Ruderverband gewählt.
Auf dem Rudertag erklärte Moritz Petri seinen Rücktritt als DRJ-Vorsitzender. Er kandidiert im November für das Amt des 2. Vorsitzenden im Deutschen Ruderverband. Zum neuen Vorsitzenden der DRJ wurde Alfred Zimmermann aus Speyer gewählt.

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Foto 2014 2 2087: Peter Tholl, Achim Eckmann und Holger Römer.

Peter Tholl besucht Vorstands-Workshop des LRVN

Am Freitag, dem 24.10.2014, fand im Hannover im Haus des Sports ein Workshop des Vorstandes des Landesruderverbandes Niedersachsen (LRVN) statt. Als Vorsitzender des SRVN ist Peter Tholl Vorstandsmitglied im LRVN und dort zuständig für den Bereich „Schülerrudern in Niedersachsen“.
Bei dem Workshop ging darum, mit Hilfe von Fachleuten des Landessportbundes die Vorstandsarbeit effizienter zu machen und zu schauen, ob durch einen hauptamtlichen Mitarbeiter die Vorstandsmitglieder entlastet werden können.
Peter Tholl sprach mit dem Vorsitzenden Reinhard Krüger über grundsätzliche Dinge der Zusammenarbeit und mit den beiden Oldenburger Vorstandsmitgliedern Kai Basedow und Frank Spingat über das geplante gemeinsame Symposium im Januar 2016.
Foto 2014 2 2083: Von links: Elke Proksch-Boller, Frank Spingat, Reinhard Krüger, Kai Basedow, Peter Tholl, Rüdiger Schlünzen und Klaus Scheerschmidt.
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Foto 2014 2 2083: Von links: Elke Proksch-Boller, Frank Spingat, Reinhard Krüger, Kai Basedow, Peter Tholl, Rüdiger Schlünzen und Klaus Scheerschmidt.

Niedersachsen auf Platz 2 beim Bundesfinale

Vom 21. bis 25. September fand in Berlin das Bundesfinale der Wettbewerbe der Schulen  „Jugend trainiert für Olympia“ und „Jugend trainiert für Paralympics“ statt. Die Ruderwettkämpfe fanden auf der Olympiastrecke von 1936 in Berlin-Grünau statt. Die niedersächsischen Schülerruderer waren insgesamt sehr erfolgreich und belegten mit einem ersten, zwei zweiten und zwei dritten Plätzen in der Länderwertung Platz 2 hinter Brandenburg und vor Nordrhein-Westfalen.

Der Ergebnisse der niedersächsischen Boote:
Platz 1: Gymnasium Carolinum Osnabrück (Jungen WKII Gig-Vierer)
Platz 2: Ratsgymnasium Osnabrück (Jungen WKII Achter)
Platz 2: Greselius-Gymnasium Bramsche (Mädchen WKII Gig-Doppelvierer)
Platz 3: Humboldtschule Hannover (Jungen WKII Gig-Doppelvierer)

Die Jungen der Humboldtschule unmittelbar vor der Siegerehrung.

Die Jungen der Humboldtschule unmittelbar vor der Siegerehrung.

Die Bramscher Mädchen auf dem Treppchen.

Die Bramscher Mädchen auf dem Treppchen.

Der erfolgreiche Vier aus Hann. Münden

Der erfolgreiche Vier aus Hann. Münden

Der Caro-Vierer auf dem obersten Treppchen, links  das Team aus Frankfurt und rechts das aus Preetz.

Der Caro-Vierer auf dem obersten Treppchen, links das Team aus Frankfurt und rechts das aus Preetz.

Siegerehrung für die Achter: rechts der Rats-Achter, in der Mitte das siegreiche Team aus Hamburg und rechts der Berliner Achter

Siegerehrung für die Achter: rechts der Rats-Achter, in der Mitte das siegreiche Team aus Hamburg und rechts der Berliner Achter

Platz 3: Grotefend Gymnasium Hannoversch Münden (Jungen WKII Doppelvierer)
Platz 5: Humboldtschule Hannover (Jungen WKIII Doppelvierer)
Platz 9: Gymnasium Bersenbrück (Mädchen WKIII Doppelvierer)
Platz 13: Mädchen WKII Doppelvierer: Humboldtschule Hannover

Wanderruderstatistik 2013

Im Magazin RUDERSPORT (8/2014, S. 40-57) ist Teil 4 der Wanderruderstatistik 2013 des Deutschen Ruderverbandes erschienen. In der Gruppe der Schülerrudervereine tauchen bei den Mannschaftskilometern unter den ersten 15 Schulen zehn SRVN-Mitglieder auf.

1. Gymnasium Carolinum Osnabrück (35233 km), 2. Ratsgymnasium Osnabrück (22542 km), 3. Max-Planck-Gymnasium Dortmund (11400 km), 4. Pädagogium Bad Godesberg (10395 km), 5. Albert-Schweitzer-Schule Nienburg (8579 km), 6. Angelaschule Osnabrück (6129 km), 7. Ernestinum Rinteln (6066 km), 8. Humboldtschule Hannover (4809 km), 9. Greselius-Gymnasium Bramsche (4560 km), 10. Ernst-Kalkuhl-Gymnasium Bonn (3677 km), 11. Adolfinum Bückeburg (3580 km), 12. Bismarckschule Hannover (2850 km), 13. Helmholtz-Gymnasium Essen (2375 km), 14. Leibniz-Gymnasium Bad Schwartau (1860 km) und 15. Gymnasium Hankensbüttel (1528 km).

Verabschiedung von Regierungsdirektorin Weber

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Verabschiedung von Frau Weber: 2. Vorsitzender Bernhard Kreipe, Regierungsdirektorin Helga Weber, Vorsitzender Peter Tholl und Ehrenvorsitzender Werner Niemeyer

In Gegenwart der Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Regatta des Schüler-Ruder-Verbandes auf dem Maschsee in Hannover am 20.7.2014 verabschiedete Vorsitzender Peter Tholl Regierungsdirektorin Helga Weber. Sie trat 2009 die Nachfolge von Liesel Westermann-Krieg an.

Frau Weber war im Kultusministerium zuständig für den Schulsport und hat sich während ihrer Dienstzeit tatkräftig für die Schulruderer und für den Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ eingesetzt. Sie organisierte regelmäßig beim Bundesfinale in Berlin den Empfang in der niedersächsischen Landesvertretung. Peter Tholl bedankte sich mit einem abgebrochenen Skull bei Frau Weber und sprach eine Einladung zum Festakt zum 50-jährigen Bestehen des SRVN im Januar 2015 in Nienburg aus.

Landesentscheid „Jugend trainiert für Olympia“ in Niedersachsen

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Zu den Finalrennen am Montag erschien Sascha Bremsteller von der Landesschulbehörde Hannover. Er zeigte sich beeindruckt von der perfekten Organisation und der guten Stimmung. Das Foto zeigt ihn zusammen mit Regattaleiter Werner Niemeyer

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Das Achterrennen ca. 150 Meter vor dem Ziel mit den drei führenden Booten aus Osnabrück: Deutlich vorne liegt das Ratsgymnasium, gefolgt von der Angelaschule und dem Carolinum

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Erstmals beim Landesentscheid dabei waren das Gymnasium Bad Essen sowie die Wilhelm-Staehle-Schule Neuenhaus. Von links: Regierungsdirektorin Helga Weber, Sonja Bicker (Bad Essen), Jörg Redenius-Heber und Tim Battling (beide Neuenhaus)

Am 20. und 21.7.2014 fand auf dem Maschsee in Hannover der Landesentscheid des Wettbewerbs der Schulen „Jugend trainiert für Olympia“ im Rudern statt. Es hatten 16 Schulen gemeldet, die in den fünfzehn Rennen 721 Roll- bzw. Steuersitze besetzten.
Es begann am Sonntag mit der Verbandsregatta. Am späten Nachmittag des ersten Tages wurde das mit Spannung erwartete Achterrennen gestartet. Vier Boote lagen am Start und es gewann mit einem klaren Start-Ziel-Sieg das favorisierte Boot vom Ratsgymnasium.
Am Montagvormittag standen zunächst die Vorläufe auf dem Programm, nachmittags wurden dann die Finals in den verbleibenden 14 Rennen ausgetragen. Erfolgreichste Schule war das Ratsgymnasium Osnabrück (4 erste, 3 zweite und 3 dritte Plätze), gefolgt vom Greselius-Gymnasium Bramsche (3/ 1 / 1) und der Humboldtschule Hannover (2/ 3 /1). Beim Bundesfinale in Berlin wird Niedersachsen durch sechs Schulen vertreten sein:
Mädchen WKIII Doppelvierer: Gymnasium Bersenbrück
Jungen WKIII Doppelvierer: Humboldtschule Hannover
Mädchen WKII Doppelvierer: Humboldtschule Hannover
Mädchen WKII Gig-Doppelvierer: Greselius-Gymnasium Bramsche
Jungen WKII Doppelvierer: Grotefend Gymnasium Hannoversch Münden
Jungen WKII Gig-Doppelvierer: Humboldtschule Hannover
Jungen WKII Gig-Vierer: Gymnasium Carolinum Osnabrück
Jungen WKII Achter: Ratsgymnasium Osnabrück

Die SRVN-Vorstandsmitglieder Philipp Kürschner und Bernhard Kreipe sorgen gemeinsam mit zahlreichen Helfern für den reibungslosen Ablauf der Veranstaltung.

Die SRVN-Vorstandsmitglieder Philipp Kürschner und Bernhard Kreipe sorgen gemeinsam mit zahlreichen Helfern für den reibungslosen Ablauf der Veranstaltung.

Am 20./21.7.2014 findet auf dem Maschsee in Hannover der Landesentscheid des Wettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ im Rudern statt. Ausgerichtet wird die Meisterschaft vom Schüler-Ruder-Verband Niedersachsen (SRVN).

Schülerinnen und Schüler von 16 Schulen werden 721 Roll- bzw. Steuersitze besetzen. Damit haben die Teilnehmerzahlen gegenüber dem Vorjahr deutlich zugenommen. Die meisten Meldungen gibt es im Gig-Doppelvierer der Jahrgänge 2000 und jünger mit 33 Booten. Höhepunkt wird sicherlich das Achterrennen am Sonntag um 18.15 Uhr sein, zu dem sechs Achter gemeldet sind. Den Auftakt der Veranstaltung bildet am Sonntag eine Schülerregatta.

Die Zukunft von JtfO und JtfP ist gesichert!

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat in seiner Bereinigungssitzung am 5.6.2014 die Zukunft der Wettbewerbe JtfO und JtfP gesichert. Er hat dafür gesorgt, dass auch in Zukunft die Fördermittel in Höhe von 700000 € gezahlt werden.
Vielen Dank an alle Schüler, Eltern, Ehemalige, Lehrer und Freunde des Schulsports, die bei der Open Petition unterschrieben haben und auch für die Unterschrift bei Dritten geworben haben. Viele haben auch Kommentare geschrieben, die wissenschaftlich ausgewertet werden sollen. Insgesamt haben über 17500 Personen unterschrieben. Vielen Dank.
Mehrere Bundestagsabgeordnete haben sich in ihren Fraktionen maßgeblich für die Fortsetzung der Förderung eingesetzt. Vielen Dank.
Die niedersächsische Kultusministerin Frauke Heiligenstadt hat im Bundesrat für den Erhalt des Wettbewerbs geworben. Vielen Dank.
Alle Freunde des Schulsports sind begeistert, dass dieser seit 1969 bestehende Wettbewerb fortgesetzt wird.

Rudern für Sportreferendare

Kürzlich trafen sich die aktuell 8 Sportreferendare des Studienseminars Uelzen mit ihrem Fachleiter Finno Goroncy zu einer nicht ganz alltäglichen Seminarveranstaltung am Bootshaus des RVG Hankensbüttel. „Rudern“, speziell „Schulrudern“ war Thema der im Abstand von ein bis zwei Jahren durchgeführten, nunmehr dritten Tagesveranstaltung unter Leitung von Thomas Krummel, Lehrer am Gymnasium in Hankensbüttel.

Viele der jungen Kolleginnen und Kollegen hatten vorher noch nie Kontakt zu unserem schönen Sport. Umso interessierter folgten sie dem Programm. Die Veranstaltung begann mit einem Theorieteil (derweil draußen die Sonne noch die Wolken vertreiben musste). Themen wie „Geschichte des Ruderns“, „Struktur von Verbänden und (Schulruder-)vereinen“, „Bootsarten“, „Ausbildungskonzept eines SRV“ wurden ebenso behandelt wie die Teilnahme an Regatten und Wanderfahrten. Insbesondere bei letzterem Punkt ging es weniger darum, genaue Organisationsabläufe vorzustellen als mit vielen Bildern Eindrücke vom Leben in einem Schulruderverein und den vielfältigen Möglichkeiten erzieherischer Einflussnahme auf die Jugendlichen zu vermitteln.

Nach so viel Theorie brannte die Gruppe nun auf die Praxis. Dank der Hilfe von zwei älteren Schülern des RVGH (bekanntlich sind diese ja eine wesentliche Stütze des Funktionierens eines SRV) konnten unter kompetenter Anleitung erste Erfahrungen auf dem Wasser gesammelt werden. In anschließenden Gesprächen wurden diese ausgetauscht. Dabei bot sich auch Gelegenheit, das wichtige Thema „Sicherheit auf dem Wasser“ intensiv zu besprechen.

Nach dem Mittagessen zog es die Gruppe wieder auf’s Wasser, um bei einigen weiteren Kilometern das Gelernte zu vertiefen.

Es bleibt zu hoffen, dass der Eine oder die Andere des Sportlehrernachwuchses motiviert worden ist, sich für das Schulrudern zu interessieren (auch unter dem Aspekt, dem persönlichen Ausbildungsweg einen besonderen Farbtupfer aufsetzen zu können) und vielleicht sich sogar im weiteren Berufsleben um eine der vielen SRV/SRR im Bereich des SRVN zu engagieren.

Thomas Krummel

Kürzungen beim Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“

Berlin JtfO 2012 1Die Bundesregierung plant, die Mittel für das Bundesfinale 2014 zu halbieren und danach zu streichen. Dies ist eine Bedrohung für den Wettbewerb. Weitere Informationen zu diesem Thema gibt es auf der Seite der „Open Petition“ (Link siehe unten). Beachtet dazu auch den bemerkenswerten Kommentar von Stephan Dieckbreder (Ruderer und mehrmaliger Teilnehmer am Bundesfinale in Berlin).
Bitte unterschreibt auf der Seite der „Open Petition“ und setzt Euch für den Erhalt des Wettbewerbs ein. Informiert bitte auch Freunde und Interessenten.

Hier ist der Link für die Seite: https://www.openpetition.de/petition/online/kampf-um-den-erhalt-der-bundesinitiative-jugend-trainiert-fuer-olympia