Schul-Finals im Rudern 2026 auf dem Maschsee in Hannover
Noch bevor vom 23.-26. Juli 2026 24 Deutsche Meisterschaften die Landeshauptstadt Hannover und das Umland zur Sportmetropole machen, brachten die Schul-Finals 2026 bereits tausende Kinder und Jugendliche in Bewegung. Mit 110 Aktionstagen an 70 Schulen in Stadt und Region Hannover entstand im Mai und Juni eines der größten schulischen Bewegungsprogramme Niedersachsens.
Organisiert wurde das Projekt vom Turn-Klubb zu Hannover gemeinsam mit den „Finals“ und mit starker Unterstützung der regionalen Sportnetzwerke. Die Schüler erlebten die Sportarten der Finals direkt vor Ort – in Schulen, Stadtteilen und an zentralen Eventflächen. Der Sport wurde direkt in den Alltag der Kinder gebracht – niedrigschwellig und mit vielfältigen Angeboten.
Der Wassersport-Höhepunkt waren die Schul-Finals im Rudern im Rahmen der Schülerregatta des SRVN am 21. Juni auf dem Maschsee in Hannover. Für die 83 ausgeschriebenen Rennen hatten 252 Boote (413 Schüler) von 20 Schulen bzw. Vereinen gemeldet.
Darunter waren die vier Rennen der Schul-Finals. Sie wurden imGig-Doppelvierer über 500 Meter für Mädchen und für Jungen unterteilt nach den Altersklassen U13 und U15 ausgetragen. Hierfürhatten 37 Teams mit insgesamt 185 Sportlern von 11 Schulen aus Niedersachsen gemeldet. Die Veranstaltung wurde am Montag fortgesetzt mit dem Landesentscheid des Wettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“.
Die Bedeutung der „Schul-Finals“ im Rudern wird sichtbar an der Präsenz von mehreren Prominenten. Zu den Vorrennen am Vormittag erschien Oberbürgermeister Belit Onay. Bei der Begleitung eines Rennens mit dem Motorboot genoss er vor dem Start den Blick über den See mit der zahlreichen Gig-Doppelvierern und im Hintergrund das imposante historische Rathaus mit der Marktkirche. Beim Rennen war er beeindruckt vom Einsatz der jungen Ruderer. In einer kurzen Ansprache vor dem Bootshaus dankte er den über 40 ehrenamtlichen Helfern für den Einsatz bei der Durchführung dieses Events.
Als Vertreterin des Deutschen Ruderverbandes erschien Katharina von Kodolitsch auf dem Regattaplatz. Sie hatte sich im Winter dafür eingesetzt, dass das Schulrudern in die „Schul-Finals“ integriert wird. Das Rudern hat sie in Bückeburg erlernt und kennt damit die Bedeutung des Schülerruderns in Niedersachsen. Inzwischen ist sie Präsidentin des Hamburger Sportbundes.
Zu den Finalrennen und den Siegerehrungen am Nachmittag erschienen die Dezernentin für Bildung und Kultur der Stadt Hannover Eva Bender sowie der Vertreter des Präsidenten der Region Hannover Jens Palandt. Sie verfolgten ein Finalrennen vom Motorboot aus und nahmen anschließend gemeinsam mit dem international erfolgreichen Ruderer und ehemaligen SchülerrudererTobias Kühne (Bismarckschule und Hannoverscher Ruder-Club) die Siegerehrungen vor.
Die folgenden Schulen gewannen die vier Rennen: Albert-Schweitzer-Schule Nienburg (Mädchen U13), Humboldtschule Hannover (Mädchen U15 sowie Jungen U13) und Ratsgymnasium Osnabrück (Jungen U15). Die Sieger bekamen Medaillen und Urkunden und für alle Teilnehmer gab es die begehrten T-Shirts.



